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WAR GAMES Titelbild WAR GAMES 『ウォー・ゲームズ』 (ドイツ語で版) DE

リリーズは2015年08月24日(月):

歌を聞いて、歌詞をよんでください。そして、MP3(320 kBit/s)をダウンロードしてもいいです。

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ウォー・ゲームズ: 全絵

このサイトを 訪問してくれて どうもありがとうございました。
本の気持ちで、大きな ウォー・ゲームズと言うCDの絵:

大きな絵を 見ることのために、クリックしてください:
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それを 見ることが 好きなで 願っています。
見て、zoOMを 楽しみ! 笑

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ウォー・ゲームズ: カヴァー・絵

(c) 2014-2015年 シュライバ・ミハエル

三台の戦闘ロボット。題号は 『ウォー・ゲームズ』 です。

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ウォー・ゲームズ: MP3で 歌の試写 (ドイツ語)

歌詞: シュライバ・ミハエル
音楽: シュライバ・ミハエルと アルブレヒト・ダニエル (ドラムス)

気をつけて: 0分57秒に、 歌を 早送りであるよ!

ここに ダウンロードが あります。

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ウォー・ゲームズ: MP4で 歌の試写 (ドイツ語)

歌詞: シュライバ・ミハエル
音楽: シュライバ・ミハエルと アルブレヒト・ダニエル (ドラムス)

気をつけて: 0分57秒に、 歌を 早送りであるよ!

ここに ダウンロードが あります。

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ウォー・ゲームズ: バスの曲と タブ (TAB)

たぶは >> ここで << - 待っています! 笑

そして、それはバスの曲とドラムス:

ここに ダウンロードが あります。

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ウォー・ゲームズ: 歌詞 (ドイツ語)

歌詞: シュライバ・ミハエル
審査: アルブレヒト・ダニエル
『Text: Michael Schreiber』
『Lektorat: Daniel Albrecht』

Wir stehn nicht gegenüber - Mann gegen Mann
sondern kämpfen am Computer - gebannt so gebannt
starr ich auf den Schirm - ja, so kämpfen wir
mit ner Kippe im Mund - und nem Joystick in der Hand -

Wir spielen War Games,
wir spielen doch nur Krieg.
Wir kämpfen online,
hart und verbissen, für den Sieg - für den Sieg!

...keine Gnade - kennen wir!
Nur noch diesen einen Kampf...
Schnell den Gegner bombardieren!
Ich will...nicht verliern!


Wir sind keine Brüder - im Kampf unbekannt.
Und Du Du Durchschnittsbürger - gespannt so gespannt
liest Du in der Morgenzeitung - Ach, da kämpfen wir;
für Deine Kippe im Mund - und Dein Feierabendbier -

Wir spielen War Games,
wir spielen doch nur Krieg.
Wir kämpfen online,
hart und verbissen, für den Sieg - für den Sieg!

...keine schmutz'gen Hände - Ha!
gibt's in diesem Online-Kampf...
Wir hör'n nicht das Gewimmer,
von den Zivilisten, die uns im Wege steh'n!


Wir bomben in der Ferne - unterm Tarnkappengewand,
uns're Cyberviren kommen - durch jede Feuerwand.
Wir kämpfen nicht um Ehre - und nicht fürs Geld - nur
für die Wachstumsnahrungskette - die uns so gefällt!

Wir spielen War Games,
wir spielen doch nur Krieg.
Wir kämpfen online,
hart und verbissen, für den Sieg - für den Sieg!
 - Und Dein Bedürfnis nach mehr und immer mehr und allem; möglichst billig!

Faire Preise - blinde Wut!
Massenware - Kinderarmut!
Biosprit und Hungersnot;
Unser Wohlstandsland trinkt fremdes Blut!


Wir töten online - ja, wir kämpfen übers Netz,
das ist vielleicht gemein -  doch gegen kein Gesetz;
also Du Du Durchschnittsbürger - tu nicht so verletzt;
oder willst Du, dass es statt einer - Maschine Dich zerfetzt?

Wir spielen War Games,
so führ'n wir heute Krieg!
Wer ist nicht froh darum,
dass andere sterben - und es keiner sieht?

Komm spiel mit uns War Games,
logg Dich ein,
machs Dir bequem - oh, hast Du n neues Smartphone?
Krasse Scheiße, so billig?
Oh, hier musste aufpassen, drück auf Fire!
Ja gut so, der macht jetzt nix mehr, hahaha.

(c) 2014-2015 Michael Schreiber
        
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ウォー・ゲームズ: 歌詞 (アラビア語訳)

歌詞: シュライバ・ミハエル
審査: アルブレヒト・ダニエル
訳:  テルアウイ・サメル
『Text: Michael Schreiber』
『Lektorat: Daniel Albrecht』
『Translation: Samer Telawi』

نحن لا نواجه بعضنا البعض – رجلاَ لرجل
نحارب من خلال أجھزة الكومبيوتر – ذھول بذھول
أحدَق في الشَاشة – نعم، ھكذا نحارب
مع سيكارة في الفم – و قبضة التحكم في اليد

نحن نلعب ألعاب الحرب،
ولكن نحن نلعب الحرب فقط!
و نحن نحارب أونلاين،
بجد وبإصرار، من أجل النصر – النصر!

... عدم الرحمة ھي مبدؤنا!
فقط ھذا القتال الأخير...
داھم و اقصف العدوَ!
لا أريد أن أخسر أبداَ!


نحن لسنا إخوة، غير معروفون في الحرب.
و أنت أنت أيھا المواطن العادي – متحمَس متحمَس جدَاً،
و تقرأ في جريدة الصباح – أه، نحن نقاتل ھناك؟
من أجل السيكارة في فمك – و البيرة التي في حضنك.

نحن نلعب ألعاب الحرب،
ولكن نحن نلعب الحرب فقط!
و نحن نحارب أونلاين،
بجد وبإصرار، من أجل النصر – النصر!

لا مزيد من الأيدي الملطخة بالدماء!
ھناك في ھذه المعركة على الانترنت...
نحن لا نسمع الأنين،
من المدنيين الذين يقفون في طريقنا!


نقاتل أونلاين – نعم، نحن نقاتل من خلال الشبكة،
فيروساتنا الالكترونية – قادمة لتخرق كل جدار ناري.
نحن نقاتل لأجل الشرف - و ليس لأجل المال – و فقط
لتناول الطعام الذي نحب!

نحن نلعب ألعاب الحرب،
ولكن نحن نلعب الحرب فقط!
و نحن نحارب أونلاين،
بجد وبإصرار، من أجل النصر – النصر!
و الحاجة للحصول على المزيد و دائماَ المزيد و كل شيء بأبخس ثمن!

سعر عادل – غضب أعمى!
إنتاج ضخم – أطفال فقيرة!
الوقود الحيوي و المجاعة،
بلادنا المزدھرة تشرب الدم الأجنبي!


نقتل أونلاين – نعم، نحن نقاتل عبر الشبكة،
ربما يكون مشاعاَ – حيث لا يوجد قانون،
حتى أنت أنت الشخص العادي – لاتدعي الإصابة،
أو تريد، أن تصبح أشلاء بدلاَ من الجھاز؟

نحن نلعب ألعاب الحرب،
ولكن نحن نلعب الحرب فقط!
ومن ھو غير راضي عم ذلك،
أنّ الآخرين يموتون ولا أحد يراھا؟

تعال و العب معنا ألعاب الحرب،
سجل نفسك،
اعتبر نفسك في منزلك – أه ھل تملك ھاتف ذكي جديد؟
القرف الصارخ رخيص جدّاَ؟
أه، ھنا يجب أن تھتم للضغط على النار!
نعم، جيد، الآن لا يفعل شيء أكثر، ھاھاھا.
        
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戦争の宮殿: MP3で 歌の試写 (ドイツ語)

歌詞: シュライバ・ミハエル
音楽: シュライバ・ミハエルと アルブレヒト・ダニエル (ドラムス)

気をつけて: 0分34秒に、 歌を 早送りであるよ!

ここに ダウンロードが あります。

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戦争の宮殿: MP4で 歌の試写 (ドイツ語)

歌詞: シュライバ・ミハエル
音楽: シュライバ・ミハエルと アルブレヒト・ダニエル (ドラムス)

気をつけて: 0分34秒に、 歌を 早送りであるよ!

ここに ダウンロードが あります。

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戦争の宮殿: 歌詞 (ドイツ語)

歌詞: シュライバ・ミハエル
審査: シュライバ・クラウディアとペーテル
『Text: Michael Schreiber』
『Lektorat: Claudia and Peter Schreiber』

Ausgegrenzt und ohne Perspektive, dem
Abgrund nah - starrst Du nicht in die Tiefe, sondern
hoch hinaus...

Komm...
In unser'n Kriegspalast!
Mitten unter Freunden - hier hast
Du nen Platz.

In unser'm Kriegspalast gibt's
keine Ausgrenzung, hier hast
DU nen Platz!

Verdienen tust Du Dir bei
uns keine Orden, doch
all unsere Krieger sind zu Märtyrern geworden, nur bei
uns, BEI UNS - fühlst Du Dich geborgen und
respektiert - für
uns würdest Du morden...

Hier...
In unser'm Kriegspalast!
Mitten unter Freunden - hier hast
Du nen Platz.

In unser'm Kriegspalast gibt's
keine Ausgrenzung, hier hast
DU nen Platz!

Bevor wir Dich gen Himmel heben,
gib uns zuvor noch Dein beschiss'nes Leben!

Die letzte Wut beginnt nun zu verwittern, doch die
Zeit ist da - lass uns beginnen! Deine
Hände hör'n nicht auf, voll Schweiß zu zittern, Deine
Seele schreit verzweifelt, doch es
gibt jetzt kein Entrinnen!
 
Du bleibst schön hier...
In unser'm Kriegspalast! - Die
Tore sind jetzt zu - hier kommt
keiner raus! Du bleibst
bis zuletzt - ein
Attentäter-Werkzeug, dass sich
selbst zerfetzt!


Nicht einmal Dein
letzter Wille ist Dein
eigener, denn statt als Märtyrer wirst Du in
fremden Augen Dich
einsam und verzweifelt sterben seh'n.

(c) 2014-2015 Michael Schreiber
        
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戦争の宮殿: 歌詞 (アラビア語訳)

歌詞: シュライバ・ミハエル
審査: シュライバ・クラウディアとペーテル
訳:  テルアウイ・サメル
『Text: Michael Schreiber』
『Lektorat: Claudia and Peter Schreiber』 『Translation: Samer Telawi』

مُ ستبعدٌ  و بدون أ يَّة وجهة نظر،
على حا فّةِ الهاوية  لا تحدّ ق في الأعماق
و إ نّما ارفع نظركَ إلى السماء....

ه يَّا...
في قصرنا .. قصرُ الحرب!
تتوسَّ طُ أصدقاءكَ – حيثُ هو مكانكَ
في قصرنا قصرُ الحرب
لايوجد استثناء، فمكانكَ ه هنا.
(تعالَ إلينا...)
لا مداليات لماتفعلَهُ معنا، و إ نّما
كلُّ مقاتلينا قد أصبح وا شهداء،
معنا و معنا فقط، تشعرُ بالأ مانِ و الاحترام،
ومن أجلنا، قدْ تُق تَل.

هنا....
في قصرنا .. قصر الحرب!
تتو سطُ أصدقاءَ كَ – حيثُ هو مكانك
في قصرنا قصر الحرب
لايوجد استثناء، فمكانك ه هنا.
قبلَ أنْ نرفعكَ عالي ا إلى السَّ ماءِ ، تخلّى لنا عن حيا تكَ المر وعة!
غضبُ الماضي بد ا بالذبول، و لكنَّ الوقت قريب

دعونا نبدأ ...
يداكَ المتع رقتان، لن تتوقفا عن الارتعاشِ
و روحكُ تصرخُ يائسةً ، ولكنْ لا مفرَّ منَ الموت.
ابقى ههنا
في قصرِ نا .. قصرُ الحرب !
فالأبواب مقفلة ولا يوجد أيّ مفر! ابقى حتّى النهاية – فأداةُ
القتلِ قد م زقت نفسَ ها إلى أشلاء!

حتّى أ نّكَ لا تملكُ رغبتكَ الأخيرة
فبدلاً منْ أنْ تكونَ شهيد ا في عيونِ الآخرين ستموتُ وحيداً
يائس ا.
        
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JAWOLL FRAU KAPITÄN!: 歌詞 (英語)

Text: Michael Schreiber
Lektorat: Karolin Löser, Daniel Albrecht

JAWOLL FRAU KAPITÄN!
WIR WERDEN GEH'N!
JAWOLL FRAU KAPITÄN!

Von Nix kommt Nix, ja
ohne Konsum gibt es kein Wachstum;

Am besten ist'n Exportweltmeister dran,
weil er andere leicht ausbeuten kann...

Die Handelswege gilt es zu sichern,
natürlich auch mit militärischen Mitteln.

---
ZITAT www.einsatz.bundeswehr.de => Horn von Afrika (Atalanta),
  Autor unbekannt, Stand vom: 24.04.15 - sinngemäß:
  
 Im Lied:      Dieser Marineverband wird [...]
(Im Original: "Dieser Marineverband wird primär zum Schutz humanitärer Hilfeleistungen [...]")

 Lied:   [...]               auch zur Bekämpfung der Piraterie vor Somalia eingesetzt.
(Orig.: "[...] und darüber hinaus zur Bekämpfung der Piraterie vor Somalia eingesetzt.")
---

JAWOLL FRAU KAPITÄN!
Das ist doch gern gescheh'n,
WIR WERDEN GEH'N!
Für den Handel zu kämpfen, ist doch angenehm -
JAWOLL FRAU KAPITÄN!


Die Einfaltigkeit gilt es auszunutzen
und allen Gegenstimmen fest zu trutzen.

Und wenn so ein kluger Präsident
seinen Mund aufmacht, das Kind beim Namen nennt - und auch noch dazu steht,
dann kommt die Presse und poliert vor dem Volk
ihm literarisch gehörig die Fresse... (* siehe Fußnote am Textende)

(Hust...)
  
JAWOLL FRAU KAPITÄN!
Das ist doch gern gescheh'n,
WIR WERDEN GEH'N!
Für den Handel zu kämpfen ist doch angenehm -
JAWOLL FRAU KAPITÄN!


Frau Kapitän war selbst nie im Krieg,
doch sonst ist sie ja an sich ganz lieb;

Wer ist nicht froh, dass wir sie haben?
Mit ihr wachsen unserer Soldaten Aufgaben;

Die sind sicher froh, denn eine wie sie,
die gab's noch nie - oder doch?

Hm... Unter Schröder und Scharping war doch auch schon alles schön...?
- Ach komm, hör auf, wir sprechen hier von:

FRAU KAPITÄN!
Das ist doch gern gescheh'n,
WIR WERDEN GEH'N!
Soldaten, die für uns ihre Hände beschmutzen...

Das ist doch gern gescheh'n,
WIR WERDEN GEH'N!
Wir sind bereit für eine neue Zeit!
WIR WERDEN GEH'N!
Wir alle sind - ja, wir alle sind:
FRAU KAPITÄN!
Weil wir alle - Ja,

WEIL WIR ALLE DEUTSCHLAND SIND!

- Ende - :D

* Anmerkung zu "literarisch":
a) (...)
b) (bildungssprachlich) mit allzu viel Bildungsgut befrachtet;
   vordergründig symbolisierend
Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/literarisch

(c) 2015 Michael Schreiber
        
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JAWOLL FRAU KAPITÄN!: Anmerkungen

Soldaten sind Mörder?

Eine Anmerkung aus meiner eigenen Sicht - von Michael:

Als Soldat nahm ich freiwillig an der humanitären Hilfsaktion im Kosovo, der 2./KFOR-Mission teil. Zu der Zeit war ich noch voll und ganz von der Aufrichtigkeit und dem Verantwortungsbewusstsein unserer Politiker überzeugt; dass sie uns Soldaten nicht verheizen. Der vorangegangene Luftschlag gegen Serbien im Jugoslawischen Bürgerkrieg, im Rahmen der Kosovo-Verification-Mission, KVM, gab mir zwar zu denken; nicht weil ich ihn an sich als falsch ansah - Nein! Denn schon als Kind fuhren meine Eltern und ich sehr gerne nach Jugoslawien in den Urlaub. Auch hatte ich schon seit der Grundschule jugoslawische Freunde. Die Meldungen in der Presse schockierten mich: Massenmorde am eigenen Volk! Abschlachtung unserer Freunde auf dem Balkan durch das diktatorische Regime um den Serbenführer Slobodan Milošević! Wie konnte ich gegen einen Kampfeinsatz sein? Wie konnte ich dagegen sein, dass deutsche Soldaten unseren europäischen Brüdern und Schwestern helfen - sich von einem Diktator zu befreien, waren (und sind!) wir Deutschen nicht auch dafür den Alliierten dankbar? Was mich aber störte: Ich hatte gelernt, dass die Verfassung Kampfeinsätze deutscher Soldaten nur für den Verteidigungsfall (V-Fall) erlaubt.

War der KVM-Luftschlag mit deutscher Unterstützung also erlaubt?
Wohl schon, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg#Rechtliche_Beurteilung_in_Deutschland
Eine Primärquelle habe ich leider nicht parat - Interessierte wenden sich am besten direkt an den amtierenden Generalbundesanwalt.

TODO für Frau Kapitän: Beim Generalbundesanwalt nachfragen, ob der Wikipedia-Abschnitt den Sachverhalt korrekt darstellt.

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Dürfen Politiker in Deutschland keine Fehler machen?

Erlauben wir Ihnen nicht, Fehler zuzugeben - daraus zu lernen und sich weiterzuentwickeln? Sehen wir unsere Politiker als Übermenschen - wir, die wir zum Großteil nichtmal wählen gehen? Doch dazu später mehr...

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Dürfen wir für den Handel kämpfen?

Die Deutsche Marine bekam den Auftrag, deutsche Handelsschiffe in der Gegend um das Horn von Afrika vor Piratenangriffen zu schützen. Moralisch mag es zunächst vertretbar klingen - doch wieso dürfen die Somali nicht vor ihrer eigenen Küste Piraten sein?

Wie fänden wir's, wenn Somali eines Tages unsere Schiffe in Nord- und Ostsee versenken - um ihre Handelrouten vor deutschen "Piraten" zu schützen, die gemeinerweise somalische Schiffe vor deutscher Haustür angreifen... ?

OK, wollen wir annehmen, es sei moralisch vertretbar - auch wenn mir nicht klar ist, warum die Schiffe dort überhaupt lang fahren müssen; brauchen wir das? Gibt's keine Alternativen? Sind uns Handelswege wichtiger als unsere Soldaten? Öl, Smartphones oder andere Rohstoffe und Güter nach Deutschland zu schippern - ist uns das wichtiger als die Leben und auch die reinen Gewissen(!) unserer Soldaten zu schützen? Jener Menschen, die für UNS bereit sind, ihr Leben zu geben - von denen fordern wir, dass sie es für UNSEREN Konsum aufs Spiel setzen? Wollen wir da wirklich mitmachen? Oder ist es uns egal, weil eh schon genug Blut an unserem Konsum klebt? An den Smartphones, 1-Euro-T-Shirts oder Palmöl oder Erdöl - oder was auch immer wir unscheinbar blutbefleckt nach Deutschland schippern. Denken wir: Wenn wir eh schon andere auf dem Gewissen haben, opfern wir denen wenigstens zum Ausgleich ein paar eigene Soldaten? Oder beschmutzen wenigstens deren Gewissen, damit wir selbst ruhigen Gewissens mit möglichst billigem Konsum unser eigenes Sklaventum angenehmer machen können? Bedeutet Demokratie in Deutschland, dass wir alle römische Senatoren sind - und andere in die Arena schicken? Sind unsere Handelsschiffe die deutsche Antwort auf die Spanischen Schatzflotten? Die die Schätze aus der neuen Welt "sicher" nach Hause, nach Europa, bringen sollen?

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Nehmen wir an, es gäbe keine Alternativen:

Erlaubt es das Gesetz, unsere Soldaten in den Kampf zu schicken? Ist das mit unserer Verfassung vereinbar? Ist ein Piratenangriff außerhalb der BRD ein Verteidigungsfall? So wie am Hindukusch? Gefährden oder fördern wir das friedliche Zusammenleben der Staaten? Ist Somalia überhaupt wirklich ein Staat? Fragen über Fragen... wo gibt's die Antworten? Im Bundestag? In der Presse? Klar! Antworten gibt's zu Hauf - nur leider oft widersprüchliche. Eingikeit und Recht und Freiheit - Fehlanzeige?

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Und wenn so ein kluger Präsident...

Bundespräsident Horst Köhler äußerte in einem Interview, er fände es richtig, dass unsere Soldaten deutsche Handelswege sichern - Für die Presse ein Skandal! Die Presse geilte sich an Köhlers Aussage auf - statt dem eigentlichen Skandal nachzugehen, nämlich dass wir tatsächlich Soldaten außerhalb der BRD für den Handel in den Kampf schicken. Wenn man sich über die Aussage Köhlers so empört, weil seine Meinung nicht mit unserer Verfassung vereinbar sei, müsste man nicht umso energischer der Frage nachgehen, ob Politiker unsere Verfassung missachten? Denn Köhlers Aussage war nur zum Teil eine Meinungsäußerung - sie war vor allem eine Feststellung, dass wir unsere Soldaten für den Handel in den Kampf schicken. Der spätere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg konnte die Aufregung über Köhlers Aussage nicht nachvollziehen. Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen stehen für ihn klar im Zusammenhang. [1] Reaktionen der Presse? Skandal? Aufregung? Reue? Fehlanzeige.

[1] Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sicherheitspolitik-und-wirtschaftsinteressen-guttenberg-verteidigt-koehlers-umstrittene-thesen-a-728127.html

Verständnis statt Skandal? Lerneffekt? Oder größere Nähe zur Politik als zum Volk?
Siehe: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sicherheitspolitik-und-wirtschaftsinteressen-merkel-verteidigt-guttenberg-a-728423.html

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Warum sind wir alle Frau Kapitän?

Bei der Bundestagswahl 2013 lag die Wahlbeteiligung bei knapp über zwei Dritteln der Wahlberechtigten.

Wer die Regierung gewählt hat, hat indirekt auch deren politischen Kurs gewählt. Wer die Opposition gewählt hat, seinen Stimmzettel ungültig gemacht hat, oder nicht wählen konnte, der hat das Wahlergebnis zu respektieren, so verlangt es die demokratische, rechtsstaatliche Ordnung. Soweit so gut. Aber was ist mit dem Rest?

Wer gar nicht erst zur Wahl gehen wollte, der hat direkt und unmittelbar der kommenden Regierung einen Freibrief erteilt; "macht was Ihr wollt" - und damit auch "schickt von mir aus Soldaten in den Krieg."

Zur EU-Wahl in 2004 gingen nur 43% von uns. (www.bpb.de) Ist das noch Demokratie wenn über die Hälfte gar nicht mitmacht?

Man bedenke: "Im Jahr 2008 wurde die maritime Operation Atalanta (EU Naval Forces Somalia) von der Europäischen Union ins Leben gerufen." [2] Wie kam dafür eine demokratische Mehrheit zustande? Durch mehr als 50% deutsche Nichtwähler in der EU?

Muss ich mich wundern, falls Politiker Bockmist bauen oder gar die Verfassung missachten - wenn ein so großer Teil der Deutschen sie auch noch dazu ermutigt?

Ist es nicht sinnvoller, unsere Mitbürger dazu zu ermutigen, wenigstens den Stimmzettel ungültig zu machen, statt nicht zur Wahl zu gehen - bevor wir auf Politiker schimpfen?

"50% wünschen sich einen Politikwechsel" - klingt das nicht besser als "50% sind so zufrieden, dass sie nicht einmal zur Wahl gingen... ?"

Natürlich gilt das nicht für diejenigen, die nicht zur Wahl gehen dürfen und können. Diejenigen dürfen aber auch gerne mit uns zusammen Frau Kapitän sein, wenn sie mögen! Denn:

Wir alle sind Frau Kapitän - weil wir alle Deutschland sind!

[2] Quelle: http://www.einsatz.bundeswehr.de
Menüpunkt "Horn von Afrika (Atalanta)"

Mehr Infos gibt's in unserer PACKUNGSBEILAGE.

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Vorlesen der Karikatur

Die Karikatur gibt's als Bonus-Beigabe zum Album - auch beim digitalen Download. Wo? An der Kasse.

Text:

Im Vordergrund: Ein Flipchart, darauf: Operation Atalanta beschlossen ? Ein großes Kästchen mit JA, ein kleines mit NEIN. Vor dem Flipchart steht ein Mann. Die Armbinde an seinem linken Arm trägt die Aufschrift "EU". Mit links setzt er auf dem Flipchart einen Haken im Kästchen mit der Aufschrift "JA". Über dem Mann steht in einer Sprechblase: "Damit ist das Mandat mehrheitlich demokratisch beschlossen !"

Rechts hinter dem Mann stehen zwei (andere :-D) Männer - in Streitpose gehen sie sich gegenseitig an den Kragen, halten gerade inne. Der linke - vor ihm auf dem Boden liegt ein Schild mit der Aufschrift "CONTRA" - gestikuliert protestierend und blickt entsetzt in Richtung des Mannes mit der EU-Armbinde. Der rechte - vor ihm auf dem Boden liegt ein Schild mit der Aufschrift "PRO" - er lächelt zufrieden.

Am rechten Bildrand im Vordergrund stehen zwei Personen. Sie blicken sich an. Die eine zuckt fragend mit den Schultern. Über ihr in der Sprechblase steht ein Fragezeichen. Die andere entgegnet: "Nein, ich weiß auch nicht wieso ..." Beide halten jeweils ein Schild in der Hand; die eine Person eines mit der Aufschrift "Nicht," die andere eines mit der Aufschrift "Wahlberechtigt."

Der hintere Bereich ist durch eine Art Balustrade abgetrennt. Darauf klebt ein Plakat. Es ist in der Hälfte zerrisen. Auf der verbleibenden Hälfte steht: "Heute: Deutsche nach Somalia ?" Davor liegt auf dem Boden die abgerissene zweite Hälfte. Darauf steht: "Kriegsschiffe für den Handel !" Beide Hälften sind zweizeilig geschrieben. Aneinander gefügt ergibt sich der Text: "Heute: Deutsche Kriegsschiffe nach Somalia ? Für den Handel !"

Hinter der Balustrade befinden sich zwei Zuschauerblöcke. Die Reihen sind voll besetzt mit schemenhaft gezeichneten Personen - Oberkörper ohne Details, ohne Gesichter.

Der linke Block trägt die Überschrift "Nichtwählerblock" Der rechte trägt die Überschrift "Sonstige"

Im rechten Block verkauft ein Eis-Verkäufer Eis an einen der Zuschauer im "Sonstige" -Block.

Zwischen beiden Blöcken führt ein Durchgang nach hinten zu einem Ausgang. Er ist mit "Exit" beschriftet. Zwei Personen gehen bereits durch den Ausgang und verlassen die Szene.

Am rechten unteren Bildrand ist die Signatur des Zeichners zu sehen: "MS. 2015"

Mehr Infos gibt's in unserer PACKUNGSBEILAGE.

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